WN-34 Goldboden: Windriesen sind Energiezwerge

In den Monaten Februar bis April 2018 blieb die Stromerzeugung der Windkraftanlagen am Goldboden   20% – 38%   unter der Planung der EnBW und dies obwohl das Windaufkommen in Baden-Württemberg deutlich überdurchschnittlich war.

Mai und Juni 2018 waren „nur“ durchschnittliche Windmonate. Wie zu erwarten, verschlechterte sich die Planerfüllung weiter. Die Stromproduktion lag   56%  bzw.  64%   unter Plan. Die Auslastung der Windkraftanlagen war nur   11%  bzw.  6%.

Gemäß der Planung der EnBW sollten von Januar bis Juni 2018 von den drei Windkraftanlagen  13,4 GWh   Strom erzeugt werden, tatsächlich waren es jedoch nur  7,3 GWh.  Somit wurde die Planung nur zu  55%  erreicht! Der Goldboden (Schurwald) ist damit einer der schlechtesten EnBW-Windkraftstandorte in Baden-Württemberg.

JUWI hatte den Standort Goldboden wegen fehlender Wirtschaftlichkeit aufgegeben; das Staatsunternehmen EnBW meinte, für sie bläst der Wind anders. Nun lernt man es auf die harte Tour!

Und jetzt stellt das Karlsruher Institut für Technologie fest, dass das Windaufkommen in Europa wegen des Klimawandel abnimmt:

KIT 12.07.2018:   Wie der Klimawandel die Windkraft beeinflusst 

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